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Gasgrill-Ratgeber

Sobald die Tage wärmer werden und sich die Sonne wieder mehr zeigt, läuten die meisten Menschen die neue Grillsaison ein. Spontan werden Freunde und Bekannte eingeladen, um den ersten Grilltag gemeinsam zu erleben.
Da die entstehenden Dämpfe bei einem Holzkohlegrill nicht gerade sehr gesund sind, greifen viele Menschen mittlerweile auf einen Gasgrill zurück. Diese gibt es meist in zwei Ausführungen: Gasgrills mit Rollwagen und Gasgrills die ohne Unterbau daherkommen.
Wichtige Faktoren bei der Kaufentscheidung sind die stufenlose Gaseinstellung, denn nur damit kann die Temperatur individuell geregelt werden und die Steine des Gasgrills. Hierbei existieren zwei verschiedene Varianten: Der Lavasteingrill und der Keramiksteingrill. Seit einige Zeit sind auch Systeme auf dem Markt, die ohne Steine arbeiten und auf ein Metallleitsystem zurückgreifen. Dies hat den Vorteil, dass die Steine nicht ausgewechselt werden müssen.

Welcher Grill soll es sein?

Bei den Rollwagengasgrills wird häufig der Weber Q 300 Gasgrill als Testsieger geführt. Neben der bekannten Markenqualität von Weber, wird die praktische Fettauffangschale und der relativ geringe Gasverbrauch hervorgehoben. Diese Qualität hat allerdings auch einen stolzen Preis von rund 500 €. Günstigere Modelle kommen von Landmann oder Campingaz, die allerdings häufig nicht mit einer seperaten Fettauffangschale arbeiten. Aufgrund der Tatsache, dass alle Bauteile verchromt oder emailliert sind, geht die Reinigung trotzdem sehr leicht von statten. Als besonderes Schmankerl besitzen viele Grills in ihrem Grilldeckel ein Thermometer, mit dem sich auf einfache Weise die perfekte Grilltemperatur ablesen lässt.
Die sehr leicht einstellbare Grilltemperatur ist auch zugleich der größte Vorteil eines Gasgrills. Besonders bei Fleischarten die mit geringer Hitze gegrillt werden sollen, ist ein solches Gerät Gold wert. Wird beispielsweise Lamm zu schnell gegrillt verbrennt es an der Oberfläche und der markante Geschmack geht verloren. Nur langsam gegrilltes Wildfleisch bekommt sein typisches Aroma und erweist sich als echtes Geschmackserlebnis.
Die meisten Gasgrills besitzen meist zwei oder mehrere unterschiedlich heiße Grillflächen. Dadurch lassen sich in einem Grillvorgang auch unterschiedliche Fleischarten oder auch vegetarische Grillauflagen zubereiten. Sobald das Grillgut durchgebraten ist, sollte es mindestens ein bis zwei Minuten ruhen, damit sich der Geschmack auch in das Innere des Fleischs ausbreiten kann. Auch bieten einige der oder andere Grill eine besondere Fläche zum Warmhalten des Grillgutes an.
Letztendlich kann keine absolute Empfehlung ausgesprochen werden. Meist wächst mit dem Preis auch die Ausstattung. Wem ein einfacher Gas Grill ohne stufenlose Temperatureinstellung und eine Grillfläche reicht, kann getrost zu einem günstigen Modell greifen. Wer etwas mehr möchte, sollte sich bei den bekannten Markenherstellern wie Weber, Landmann oder Bartscher umsehen.

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