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Max Frisch Jahr 2011 zu Ehren des Schweizer Schriftstellers

Vielen wird bei dem Namen Max Frisch noch ein bestimmtes Buch in Erinnerung sein. “Homo Faber” wurde wohl von fast jedem Gymnasiasten in der Oberstufe gelesen, besprochen und beschrieben. Technik trifft auf Natur, Mann trifft Frau und entscheidet sich, das eigene Leben aus einem ganz anderen Blickwinkel sehen zu wollen. Doch “Homo Faber” ist natürlich nicht das einzige Werk des berühmten Eidgenossen. Max Frisch wäre im Mai nächsten Jahres 100 Jahre alt geworden. Im Max Frisch Jahr 2011 ist es daher an der Zeit, sich einmal wieder mit dem Schweizer Schriftsteller zu beschäftigen. Er verfasste nicht nur zahlreiche Erzählungen und Romane, zu denen auch das berühmte “Stiller” gehört.

Hintergrundinfos über Max Frisch

Auch Frischs Tagebücher, wie zum Beispiel das berühmte “Blätter aus dem Brotsack”, welches er im Grenzdienst im Jahr 1939 schrieb, erlangten bald Bekanntheit. Ebenfalls sind die zahlreichen Theaterstücke, die Frisch schrieb, aus der Geschichte des Schriftstellers nicht wegzudenken. Das Drama “Andorra” ist so eines, das den Abschluss seiner Periode des “engagierten Theaters” bildet. Frisch setzt sich in diesem Stück mit der Thematik der Vorurteile gegenüber Menschen am Beispiel des Antisemitismus auseinander. “Andorra” ist mit “Biedermann und die Brandstifter” das wohl bekannteste Theaterstück von Max Frisch. Pünktlich zum Jubiläumsjahr sind zwei neue Biografien über Max Frisch erschienen. Der Literaturkritiker Volker Weidermann arbeitet als Literaturredakteur und Feuilletonchef bei der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Er schrieb die Frisch-Biografie “Max Frisch – Sein Leben, seine Bücher”.

Äußerst pragmatisch scheint der junge Redakteur an die Thematik heranzugehen, kümmert sich dabei auch weniger um Themen, die für ihn eher Randgeschehnisse zu sein scheinen. Vielmehr wird dem Leser ein Werk vorgelegt, das zwar informieren, aber nicht mit Nebensächlichkeiten langweilen möchte. Die Freiburger Germanistin Ingeborg Gleichauf hingegen geht mit ihrem Buch “Jetzt nicht die Wut verlieren. Max Frisch – eine Biografie” einen sicheren Weg. In diesem Buch findet der Leser eine Informationssammlung, die allerdings wenig spannend zu sein scheint. Doch das Max Frisch Jahr 2011 hat ja noch nicht begonnen. Sicherlich werden diesen beiden Büchern noch weitere folgen.

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