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Olympus E-PL2: Systemkamera News

Olympus E-PL2

Olympus E-PL2

Das Unternehmen ist bekannt für gute Qualität im Bereich der Fototechnik, mit der Olympus E-PL2 bringen sie ein Modell auf den Markt, bei dem sie auf ein Spiegelsystem verzichten. Als Vorreiter in einem bestimmten Segment hat man immer das Problem, dass Fehler oder Probleme auftreten können. Andere Hersteller können aus diesen lernen und ihre Produkte auf einer anderen Basis entwickeln. Dennoch geht Olympus dieses Risiko ein.

Die Olympus E-PL2 Systemkamera arbeitet mit der so genannten Fourthirds-Technik. Diese verzichtet auf die Spiegel, wie man sie aus entsprechenden Reflexkameras kennt, soll allerdings dennoch an die gewohnte Qualität ranreichen. Bei dieser Technik haben die Hersteller aber ein Problem bei der Flexibilität. Ausschlaggebend bei diesen Geräten ist nämlich die Größe des verbauten Chips. In der Regel steigt die Qualität mit der Größe dieser. Um dem entgegen zu wirken wurde in der Olympus E-PL2 ein Sensor eingebaut, der im Vergleich zu Konkurrenzprodukten relativ klein ist. Er besitzt eine Größe von 17,3 x 13,0 Millimetern und löst mit 12 Megapixeln auf. Es wird eine Empfindlichkeit bis ISO 6.400 erreicht. Doch deshalb schießt die Systemkamera keinesfalls schlechte Bilder. Im Gegenteil sind die sogar besser als die der Konkurrenzprodukte dieses Preissegments. Doch hat das leider auch zur Folge, dass der Verbraucher sich mit geringer Rauschempfindlichkeit rumschlagen muss.

Was hat die Olympus E-PL2 zu bieten?

Das Kameragehäuse hat eine schöne Optik, auch wenn es größtenteils aus Plastik besteht. Ein Vorteil ergibt sich daraus, die Olympus E-PL2 hat ein geringes Gewicht. Sie lässt sich somit problemlos in einer Hand halten. Mit der Zweiten kann der Anwender dann andere Aufgaben ausführen, zum Beispiel Zoomen. Olympus E-PL2Das Display auf der Rückseite der Systemkamera ist Golem zufolge drei Zoll groß. Der Vorgänger hatte noch eine Auflösung von 230.000 Bildpunkten, bei der Olympus E-PL2 ist diese höher. Eine genaue Zahl ist allerdings noch nicht bekannt. Auch das Menü lässt sich über das Display betrachten, im voreingestellten Modus setzen die Hersteller auf programmierte Einstellungen, die sich auch nicht verändern lassen. Das ist aber nicht schlimm, denn in den meisten Situationen ist dieser am Besten und liefert dem Anwender nahezu optimale Voreinstellungen. Doch natürlich gibt es auch andere Modi, in denen der Verbraucher eigene Einstellungen vornehmen kann.

Ebenfalls hat der Hersteller in seine Olympus E-PL2 Systemkamera auch einige Filter verbaut, die besonders Einsteiger erfreuen wird. Dadurch lassen sich abwechslungsreiche Bilder schießen, bei denen je nach Umgebung oder Motiv, ein anderer Filter gewählt werden kann. Weiter steht dem Anwender auch eine Videofunktion zur Verfügung, dieser löst wie schon der Vorgänger mit 720p auf, wobei 30 Bilder pro Sekunde verarbeitet werden. Auch auf einen Blitz muss der Anwender nicht verzichten. Per Knopfdruck faltet sich dieser aus dem Gehäuse der Olympus E-PL2.

Weitere Infos der Olympus E-PL2

Der Hersteller wird ein Kit anbieten, welches bereits ein 14-42 Millimeter Objektiv beinhalten wird. Olympus E-PL2Alle weiteren müssen hinzugekauft werden, was letztlich ins Geld gehen kann. Zum Speichern lassen sich handelsübliche SD-Karten verwenden. Die Olympus E-PL2 Systemkamera wird rund 600 Euro kosten. Technisch kann das Gerät mit Konkurrenzprodukten mithalten, dennoch bekommt man für ähnliches Geld besseres. Es ist wohl letztlich der Preis, der das Gerät attraktiv macht. Benötigt man allerdings verschiedene Objektive, ist der Kauf von Olympus-Zubehör einfach zu kostenintensiv.

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