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Sommerreifen News & Details zum Auto-Sommer 2011

Der Winter ist vorüber und jetzt wird es Zeit wieder die Sommerreifen an seinem Auto zu montieren. Zulange sollte man mit der Montage nicht warten. Denn wenn die Temperatur die 20 Grad Celsius Marke überschreitet, kann es mit Winterreifen schnell gefährlich werden. Doch den Umbau sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen und einige Sachen beachten. Sofern man neue Sommerreifen kauft, sollte man unbedingt die Qualität prüfen.

Wichtig dabei ist natürlich das Fahrverhalten. Es sollten Punkte wie zum Beispiel Handling, Bremsweg, Aquaplaning, Seitenführung, Rollwiderstand, Komfort, Geräusch und Verschleiß beachtet werden. Sommerreifen müssen nicht unbedingt teuer sein, wie kürzlich ein Test der GTÜ sowie verschiedene Fahrberichte zeigten. Um nicht die falschen Modelle zu kaufen, kann man einige Tipps zur Unterstützung beachten.

Alter, Montage & Co

Ein Reifen sollte nie älter als drei Jahre sein. Unwichtig bei Neureifen, kauft man allerdings gebrauchte Sommerreifen, sollte man sich einen Nachweis über das Kaufdatum zeigen lassen. Weiter lässt sich das Alter über die so genannte DOT-Nummer ermitteln. Die Ziffern besitzt jeder Reifen, die letzten vier geben Aufschluss über das Alter. Steht da zum Beispiel 3911 heißt das, dass der Reifen in der 39 Kalenderwoche im Jahr 2011 gekauft wurde.

Möchte man die Reifen aus dem letzten Jahr montieren, muss die gesetzliche Profiltiefe beachtet werden. Diese liegt bei 1,6 Millimetern. Experten raten aber dazu, Sommerreifen mit einem Profil von 3 Millimetern zu fahren, da sie die gestellten Aufgaben besser erfüllen und zur Verkehrssicherheit beitragen. Zudem sollte man den gesamten Sommerreifen auf Schäden untersuchen. Unregelmäßig abradierte Reifen deuten auf defekte Stoßdämpfer, eine falsche, aber meist nachjustierbare Fahrwerksgeometrie, zu niedrigen Fülldruck oder eine Unwucht der Reifen hin.

Auch wichtig ist die Methode beim Anbringen. Räder sollten immer von hinten nach vorne montiert werden und niemals von links nach rechts. So wird gewährleistet, dass laufrichtungsgebundende Reifen immer auf der richtigen Seite aufgezogen werden. Fachwerkstätten wuchten die Reifen immer aus, bevor sie angebracht werden. Experten empfehlen das auch in regelmäßigen Abständen bei gebrauchten Sommerreifen. Entsteht Umwuchten, kann sich das im schlimmsten Fall durch ein unruhiges Lenkrad oder Fahrzeugvibrationen bemerkbar machen. Zusätzlich erhöht sich der Verschleiß.

Man sollte unbedingt darauf achten, sich nach der Rädermontage zu vergewissern, dass die Radschrauben mit dem vom Hersteller vorgeschriebenen Drehmoment angezogen wurden. Wird der Drehmoment nicht beachtet, können sich die Schrauben lösen. Hat man die Montage komplett vollzogen, muss noch der richtige Reifenfülldruck eingegeben werden. Angaben dazu findet man in der Betriebsanleitung, meist aber auch auf der Innenseite des Tankdeckels oder im Türausschnitt der Fahrertür. Hat einer oder alle Reifen den falschen Druck, wird das Auto unruhig und die Sommerreifen nutzen sich zu schnell und ungleichmäßig ab.

Es gibt bei der Montage von Sommerreifen viel zu beachten. Sicher kann man das Selber machen. Fühlt man sich allerdings unsicher, sollte man unbedingt eine Werkstatt aufsuchen. Diese haben in der Regel spezielles Werkzeug für diesen Bereich. Weiter stellen sie auch Angebote, die Montage, Demontage und Lagerung umfassen. Zudem gibt es vor jedem Sommer Kaufangebote, so dass man nicht zuviel für neue Sommerreifen ausgegeben muss. Als Verbraucher sollte man immer bedenken, dass die Verkehrssicherheit an erster Stelle stehen sollte. Hat man also gebrauchte Räder und ist sich über den Zustand unsicher, sollte man sich professionellen Rat holen.

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